Aktuelles

25.01.2012

 

Energiesparen

 

Kaum verschwinden die Leuchtfadenglühbirnen aus den Verkaufsregalen und werden durch sogenannte Energiesparlampen abgelöst, scheinen auch diese Sparlampen in weiten Teilen überholt. Das neue Zauberwort heisst: LED. Kannte man LED-Leuchtmittel bisher nur aus Taschenlampen und den Tagfahrlichtern für Automobile, bietet die Elektroindustrie LED-Leuchtmittel nun auch für den Haushalt an. Sie werden für fast alle handelsüblichen Fassungen hergestellt. Der Vorteil dieser Leuchtmittel ist zum einen der nochmals erheblich verringerte Stromverbrauch, so dass die Kosten insoweit auf bis zu 1/8 der bisherigen Kosten reduziert werden können, zum anderen haben sie eine erheblich längere Lebensdauer ( bis zu einem 10-fachen der Lebensdauer der Energiesparlampen). Darüber hinaus sind sie viel umweltfreundlicher, weil sie kein Schwermetalle wie Quecksilber etc. enthalten.

Bisher werden sie allerdings noch nicht überall im Handel angeboten. Wie bei allen Produkten allerdings sollte man darauf achten, Markenqualität zu erstehen, da es insbesondere hinsichtlich der Lebensdauer bei Billigprodukten zu unliebsamen Überraschungen kommen kann. Markenproduzenten gewähren in aller Regel eine Garantie von fünf Jahren auf ihre LED-Leuchtmittel. Generell geht man von einer Lebenssdauer von 50.000 Brennstunden aus. Brennt eine Lampe 12 Stunden am Tag, bedeutet dies, dass sie in fünf Jahren 21.900 Stunden gebrannt hat, somit ihre Lebensdauer gerade zur Häfte verstrichen ist. Es lohnt sich daher auf jeden Fall, über eine Umrüstung der Leuchtmittel nachzudenken.

 

 

26.01.2012

 

Stadtentwicklung und ihre Grenzen

 

Darf in einem Stadtviertel die seit Jahrzehnten dort heimische Bevölkerung durch Abriss von Wohnhäusern mittlerer Art und Neubau von Luxuswohnungen vertrieben werden? Diese Frage ist in Düsseldorf besonders akut im Bereich von Oberkassel. Ein Brennpunkt ist die Cimbernstrasse. Auf der von der Düsseldorfer Strasse aus gesehenen rechten Seite hat ein Investor sowohl das Eckhaus Cimbernstrasse/ Wildenbruchstrasse, als auch die sch daran anschliessenden Häuser in Richtung Luegallee erworben. Diese Häuser wurden in den Fünfziger Jahren errichtet. Das Eckhaus Cimbernstrasse/ Wildenbruchstrasse ist zwischenzeitlich abgerissen worden und soll durch einen Neubau mit Luxuswohnungen ersetzt werden. Gleiches ist für die sich anschliessenden Häuser, in denen einige Mieter schon seit mehr als dreissig und vierzig Jahren wohnen, geplant. Nach Angaben des Investors ist der Abriss erforderlich, wei diese Häuser den heutigen Anforderungen an Energieeinsparungen nicht mehr genügen und diesbezüglich auch nicht nachrüstbar, bzw. sanierungsfähig sind. Die angestammten Mieter wehren sich gegen den Abriss, weil sie aus ihrer angestammten Wohngegend nicht vertrieben werden wollen. vergleichbarer,  bezahlbarer Ersatz in Oberkassel aber nicht zu finden ist.

 

Die Stadtverwaltung steht auf dem Standpunkt, dass sie die Genehmigung des Abrisses nicht verweigern kann, weil es insoweit an einer Rechtsgrundlage fehlt. Die Häuser stehen nicht unter Denkmalschutz, sie fallen auch nicht unter die Regelung der Erhaltungssatzung, die nur für Gebäude des 19. und frühen zwanzigsten Jahrhunderts gelte, sie seien in ihrer Gestaltung auch nicht typisch für die Bauweise der Fünfziger Jahre, somit könnten sie auch nicht als erhaltenswert eingestuft werden. 

 

Eine vergleichbare Situation zeigt sich auch an der Brend'amourstrasse. Auch dort wurden zwei Wohnhäuser aus den fünfziger Jahren an einen Investor verkauft und sollen abgerissen werden, um Luxuswohnungen Platz zu machen.

 

Es stellt sich meines Erachtens nach die Frage, ob mit einer solchen städtebaulichen Entwicklung nicht die gesamte Sozialstruktur eines gewachsenen Stadtviertels nachteilig verändert wird und der Charakter einer gemischten Bevölkerung von unterem Mittelstand bis wohlhabenden Bürgern unwiederbringlich zerstört wird.

Müssen Städte nicht versuchen,im Rahmen der örtlichen bausatzungsgebenden Kompetenz dem Aussterben der gemischten Bevölkerungsstruktur entgegen zu wirken. Das Argument, jeder Investor müsse frei über sein Eigentum verfügen können, berücksichtigt meines Erachtens nach nicht die im Grundgesetz verankerte Sozialpflichtigkeit des Eigentums. Ein schrankenloses Gewinnstreben ohne Rücksicht auf das Sozialgefüge wollten die Väter des Grundgesetzes gerade mit dieser Sozialpflichtigkeit verhindern. Hierüber solle man einmal nachdenken.

 

Mchael Trube

Energieersparnis durch LED (Kaltes Licht)

 

Zu dem Problem der Klimaveränderung durch Erderwärmung sind mir noch folgende Gedanken gekommen:

 

Die These, dass die gesteigerte Sonnenaktivität sich unmittelbar auf die Erwärmung auswirkt, dürfte allen einleuchten. Was aber ist die Ursache für die gesteigerte Wärmeerzeugung durch höhere Sonnenaktivität. Dies kann meines Erachtens nach nur eine verstärkte Lichtstrahlung sein, nicht aber eine höhere Temperatur der Sonnenoberfläche. Die Energie der Sonne, durch die die Erdatmosphäre beeinflusst wird, kann nicht die Wärmeenergie, vielmehr nur die Lichtenergie sein. Wo Licht auf einen Körper, und sei er noch so klein auftrifft, wandelt sich die Lichtenergie in Wärmeenergie. Deshalb herschen im luftleeren Weltraum trotz der sehr viel intensiveren Sonnenstrahlung eisige Temperaturen. Wegen des Fehlens von Körpern, auf die das Licht auftreffen kann, wird das Licht nicht abgeschwächt, d.h. in Wärme umgewandelt. Erst dort, wo Licht "vernichtet" oder "geschwächt" wird, findet die Umwandlung statt, und zwar wird in dem Umfang Wärmeenergie erzeugt, in dem das Licht abgeschwächt, bzw. vernichtet wird. Dies lässt sich an Vorgängen, die jeder nachvollziehen und begreifen kann, nachweisen.

 

Plexiglas ist um ein Vielfaches lichtdurchlässiger als Glas. Schaut man die Kanten einer Glasscheibe von einer Länge von nur 30 cm an, so erscheinen sie grün, man kann zwar in der Aufsicht durch die Scheibe hindurchsehen, nicht aber durch die Kanten. Durch eine Plexiglasscheibe kann man auch noch dann recht gut hindurchsehen, wenn sie eine Dicke von 30 cm hat, sie "verschluckt" also viel weniger Licht als eine Glasplatte. Setzt man nun beide Platten einer identischen Sonnenstrahlung aus, wird die Glasscheibe sehr viel heisser als die Plexpiglasscheibe, weil sie mehr Licht absorbiert.

 

Das gleiche Phänomen ist bei Schnee zu beobachten. Sitzt man im März auf der Terrasse einer Schihütte in der Mittagssonne, kann die Temperatur an dem Mauerwerk der Hütte, das kaum Licht zurückwirft, also den grössten Teil des Lichts absorbiert, Temperaturen von 25 Grad celsius und mehr messen, der Schnee vor der Hütte, der einen erheblich höheren Anteils des auftreffenden Lichtes reflektiert, verbleibt aber nahe der Nullgradgrenze, schmilzt also kaum.

 

Allerdings steht die Stärke der Lichtintensität nicht zwangsläufig in einem gleichen Verhältnis zu der in ihr enthaltetenen Energie. Es gibt "kaltes" aber sehr helles Licht. Die LED's sind hierfür ein prägnantes Beispiel. Es wird sehr wenig Energie gebraucht, um sehr helles Licht zu erzeugen. Trifft dieses "kalte" Licht auf Gegenstände, wird also absorbiert, entsteht auch erheblich weniger Wärme in Folge der Energieumwandlung. Insoweit dürfte die LED-Technik, wenn sie flächendeckend zur Lichterzeugung eingesetzt wird, einen viel grösseren Einfluss auf die Verbesserung des Klimas haben, als man sich das heute vorstellt.

a) Es wird erheblich weniger Energie benötigt, um Licht zu erzeugen.

b) Es wird durch die Absorbtion des LED-Lichtes erheblich weniger Wärme (überflüssige Energie)  freigesetzt, die die Erdatmosphäre aufheizt.

 

M.T.